it’s the mix

14 Apr

in den letzten drei wochen wollte mir kein blogbeitrag gelingen. obwohl ich einige filme gesehen habe, über die ich schreiben wollte, sah ich oft nur trockene sätze auf dem bildschirm vor mir. in ordnung, habe ich gesagt, so ist es eben.

heute mittag wurde ich unerwartet mit einem geschenk überrascht: der soundtrack von cocktail auf einer schallplatte. wer rechnet denn mit so was.  zu hause habe ich sie mir gleich angehört. starship, the beach boys, ry cooder, little richard und einige andere. gefällt mir.

cocktail aus dem jahr 1988 ist ein glanzstück in tom cruises karriere, wenn auch kein highlight der filmgeschichte.

neben seinem studium arbeitet cruise in einer new yorker bar, wo er von seinem mit allen wassern gewaschenen älteren kollegen bryan brown die kunst des drinkmixens lernt. die zwei ziehen am laufenden band shows hinter der bar ab, indem sie mit gläsern, flaschen und eiswürfeln um sich schmeißen. laute tanzmusik dazu und die bude rockt.
schon bald werden sie vom manager einer der hippsten discos der stadt abgeworben und mutieren dort zu kultfiguren.
bis ein streit sie trennt.
zwei jahre später sehen sie sich auf jamaica wieder.
es wird eine zeit, in der cruise einiges über freundschaft und liebe und über leben und tod lernen wird. willkommen im leben.

bar2                  bar1

so in etwa läuft es ab. interessant ist, dass tom cruise heute fast noch so aussieht, wie vor 26 jahren. wäre ich seine managerin, würde ich ihm vorschlagen, einen schönheitsratgeber für normalsterbliche rauszugeben. der erfolg wäre ihm gewiss.

den kritikern war seine jugendliche schönheit vollkommen egal. über den film wurde viel schlechtes geschrieben; seicht, oberflächlich, hirnlos und ähnliches war zu lesen. 1988 gewann cocktail die goldene himbeere als schlechtester film des jahres. tom cruise wurde als schlechtester schauspieler nominiert, roger donaldson für die schlechteste regie.

dem publikum wiederum war so was von egal, was die kritiker sagten und welche gemeinen awards vergeben wurden; der film spielte weltweit 171,5 millionen us-dollar ein- bei elf millionen produktionskosten.  nach diesem erfolg haben die cocktails von cuise und den produzenten bestimmt um einiges süßer geschmeckt.

der film ist tatsächlich nicht all zu tiefgründig, unterhält aber recht gut. ein film, bei dem man beim zappen hängen bleiben kann. und, wie ich seit heute weiß, ein inspirierender.

wünsche eine gute nacht vom kreativsten ort in meiner wohnung- von meinem geliehenen schreibtisch aus.

the world is yours,

b.

der trailer

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